Projektablauf

Wie eine Zusammenarbeit mit uns typischerweise aussieht.

Keine Agentur, keine Beratung

Wir nehmen kein Briefing entgegen und liefern Software. Und wir hinterlassen keine Präsentation.

Wir bauen das KI-gestützte Operating System, das dein Tagesgeschäft trägt.
Das braucht eine andere Art der Zusammenarbeit.


Am Anfang steht das System-Audit

Bevor wir mit der Entwicklung starten, müssen wir dein Unternehmen als System verstehen. Nicht auf Basis eines Briefings – sondern durch eigene Analyse. Welche Daten fließen wo? Welche Prozesse hängen aneinander? Wo sitzt die Reibung, die im Alltag unsichtbar geworden ist? Und was ist mit der richtigen Architektur und KI heute wirklich möglich?

Das System-Audit ist der erste konkrete Schritt einer Zusammenarbeit – und die Grundlage für alles, was danach kommt.

Was wir im Audit tun:

  • Gespräche mit der Geschäftsführung: Strategie, Erwartungen, Schmerzpunkte
  • Gespräche mit Schlüsselusern: Bildschirm teilen, echten Arbeitsalltag zeigen – Excel-Listen, Workflows, manuelle Übergaben
  • Analyse der bestehenden Systemlandschaft: Was kann bleiben, was muss angebunden werden, wo sind die Schnittstellen
  • Detaillierte Aufnahme der Kernprozesse Was du am Ende hast:
  • Dokumentierte Ist-Analyse deiner operativen Prozesse und Systemlandschaft
  • Identifizierte Schmerzpunkte, priorisiert nach Auswirkung
  • Konkrete Systemarchitektur: Datenmodell, Module, Schnittstellen – mit Fokus auf Stufe 1 und klarem Ausblick auf Stufe 2 und 3
  • Umsetzungsfahrplan mit Modulen, Phasen, Reihenfolge und belastbarer Aufwandsschätzung in Manntagen
  • Festpreisangebot für die Umsetzung von Stufe 1 Rahmendaten: Dauer 2–4 Wochen, Format remote per Videocall, typischerweise 5–8 Interviews à 45–90 Minuten. Dein Aufwand: die richtigen Leute für die Gespräche verfügbar machen – den Rest erledigen wir.

Das System-Audit ist eine eigenständige Leistung. Der Report gehört dir – auch wenn du danach nicht mit uns weiterarbeitest.

Alles zum Ablauf, Inhalt und Umfang findest du hier: System-Audit


Softwareentwicklung entlang der drei Stufen

Auf Basis des System-Audits beginnt die Entwicklung – orientiert an unserem 3-Stufen-Modell. Jede Stufe baut auf der vorherigen auf. Dieses Modell stellt sicher, dass du schnell ein produktives System hast – und gleichzeitig eine Architektur entsteht, die langfristig trägt und mitwächst.

Stufe 1 – Ordnung

Die digitale Grundlage. Wir bauen das System, das im Audit-Konzept beschrieben ist: zentrale Datenbasis, konsistentes Datenmodell, eine Arbeitsoberfläche für dein Team. Bestehende Systeme werden angebunden, damit Daten nicht mehr manuell wandern müssen.

Am Ende von Stufe 1 hast du eine produktive Software im Einsatz - keine Präsentation und kein Konzeptpapier. Dein Team arbeitet ab sofort damit.

Was in Stufe 1 enthalten ist:

  • Eigenes Datenmodell, eigene Datenbank, moderne Benutzeroberfläche
  • Alle Module aus dem Konzept in der ersten produktiven Version
  • Bestehende Systeme angebunden
  • Key-User-Schulung inklusive Typische Dauer: 3–6 Monate, abhängig vom Umfang.

Stufe 2 – Automation

Sobald das System im Einsatz ist, sehen wir gemeinsam, wo die größten Hebel liegen. Prozesse, die in der täglichen Arbeit auffallen – manuelle Schritte, wiederkehrende Aufgaben, Abstimmungsaufwand – werden automatisiert.

Erfahrungsgemäß entstehen die besten Ideen für Automatisierung und KI-Einsatz, wenn das Team produktiv mit dem System arbeitet.

Was in Stufe 2 typischerweise passiert:

  • Automatisierte Workflows für alle sinnvollen Prozesse
  • KI für operative Aufgaben: automatisches Auslesen und Zuordnen von Dokumenten, E-Mails, Analysen, Textgenerierung
  • Anbindung weiterer Stakeholder – Partner, mobile Mitarbeiter, Kunden – per App oder Portal
  • Reporting- und Monitoring-Strukturen
  • Weitere Integrationen nach Bedarf

Hier spürst du echte operative Entlastung. Das System beginnt, operative Last zu tragen.

Stufe 3 – Freiheit

Das System lernt und denkt voraus. KI und Machine Learning sorgen dafür, dass die Software nicht nur reagiert, sondern proaktiv unterstützt.

Nicht jedes Unternehmen braucht Stufe 3 – aber die Architektur ist von Anfang an darauf ausgelegt, dass sie möglich wird.

Was in Stufe 3 entstehen kann:

  • Prognosemodelle: Bedarfe vorhersagen, Engpässe erkennen, bevor sie entstehen
  • KI-Agenten: Datenanalyse per natürlicher Sprache, autonome Teilprozesse
  • Antifragile Softwarearchitektur – Systeme, die mit dem Unerwarteten umgehen können
  • Proaktive Prozesse statt reaktives Management Das Unternehmen wird steuerbar, ohne dass jeder alles steuern muss. Mehr zum antifragilen Architekturprinzip: Antifragile Software

Der entscheidende Punkt

Stufe 1 liefert sofort Mehrwert. Excel wird ersetzt, Transparenz entsteht, das Tagesgeschäft läuft auf einem System, das funktioniert. Die Stufen 2 und 3 sind Optionen – keine Verpflichtung. Aber weil wir die Architektur von Anfang an richtig aufbauen, steht dir der Weg dorthin offen. Nicht jedes Unternehmen braucht Stufe 3. Aber jedes Unternehmen profitiert davon, dass die Möglichkeit da ist.


Festpreis oder Retainer – je nach Stufe

Die drei Stufen haben unterschiedliche Charakteristika. Deshalb arbeiten wir mit zwei Abrechnungsmodellen:

  1. Stufe 1 ist nach dem System-Audit klar umrissen – Scope, Architektur und Module sind definiert. Diese Stufe setzen wir zum Festpreis um.
  2. Ab Stufe 2 lässt sich vorher nicht exakt festlegen, was entwickelt wird. Die wirklich wirksamen Ideen entstehen erst aus der laufenden Zusammenarbeit. Deshalb wechseln wir ab hier ins Retainer-Modell: ein festes monatliches Kontingent an Entwicklertagen, gemeinsamer Backlog, Priorisierung durch dich, kurze Iterationszyklen. Jederzeit anpassbar oder beendbar. Details zu beiden Modellen: Retainer vs. Festpreis

Beispielhafte Timeline

ZeitraumWas passiert
Wochen 1–4System-Audit: Analyse, Architektur, Konzept und Festpreisangebot für Stufe 1
Monat 2–6Stufe 1: zentrale Datenbasis, Arbeitsoberfläche, erste Integrationen, Go-Live
Ab Monat 6Stufe 2: Automatisierung, KI, weitere Integrationen, angebundene Stakeholder
Ab Jahr 1+Stufe 3 und kontinuierliche Weiterentwicklung: das System wächst mit dem Unternehmen

Diese Zeiträume sind Richtwerte. Der tatsächliche Verlauf hängt von deiner individuellen Ausgangssituation ab. Die Timeline inkl. Milestones legen wir vor Beginn der Zusammenarbeit fest.


Wie wir arbeiten

Vier Dinge unterscheiden unsere Arbeitsweise von dem, was die meisten Unternehmen von IT-Dienstleistern kennen:

  1. Projektmanager, die selbst entwickeln. Die Person, die mit dir über Architektur, Prozesse und Entscheidungen spricht, versteht auch die technische Umsetzung. Keine Übersetzungsprobleme zwischen Business und Entwicklung.
  2. Enge Zusammenarbeit, keine Auftragsabwicklung. Wir arbeiten mit einem Projektteam, kurzen Entwicklungszyklen und schnellen Entscheidungen. Der Kunde investiert Zeit in Interviews, Abstimmungen und Richtungsentscheidungen. Ohne diese Zusammenarbeit funktioniert Systementwicklung nicht.
  3. Schulung ist Teil der Lieferung. Wir bauen die Software so, dass sie selbsterklärend ist – und schulen dein Team trotzdem sauber ein.
  4. Das System, nicht das Tool. In vielen Fällen entsteht eine zentrale Plattform, die das operative System des Unternehmens bildet. Darum herum entstehen Spezialanwendungen, Integrationen, Analyse- und Automatisierungsservices.

Das Ziel ist kein Tool – das Ziel ist ein Unternehmen, das wie ein Tech-Unternehmen arbeitet.


Maximale Freiheit: Ein System, das mitwächst

Ein Operating System ist nie fertig. Die meisten Unternehmen arbeiten deshalb langfristig mit uns zusammen – im Retainer-Modell mit einem monatlichen Kontingent an Entwicklertagen. Das System wird kontinuierlich gewartet, erweitert, optimiert und an neue Anforderungen, Marktbewegungen oder technische Weiterentwicklungen angepasst.

Gleichzeitig bleibt dein Unternehmen unabhängig.
Die Software gehört dir – Quellcode, Daten, Architektur. Wir entwickeln mit verbreiteten, modernen Technologien und Programmiersprachen. Wenn du das System irgendwann selbst betreiben oder mit einem anderen Partner weiterentwickeln willst, ist das natürlich möglich.


Das Ergebnis

Ein Unternehmen, das mit uns zusammenarbeitet:

  • versteht seine Prozesse,
  • besitzt eine integrierte Systemlandschaft,
  • braucht weniger manuelle Abstimmung und
  • trifft fundiertere Entscheidungen. Es kann mit wachsender Komplexität umgehen, statt von ihr erdrückt zu werden.

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