Wo steht euer Unternehmen – und was braucht es, um wie ein Tech-Unternehmen zu arbeiten.
Warum wir nicht einfach loslegen
Bevor wir eine Zeile Code schreiben, müssen wir euer Unternehmen als System verstehen. Nicht eure Wünsche – eure Realität. Wie Daten fließen. Wo Abstimmung entsteht. Welche Prozesse an Personen hängen statt an Strukturen. Wo die eigentliche Reibung sitzt – nicht die offensichtliche, sondern die strukturelle. KI verändert gerade grundlegend, was mit Software möglich ist. Systeme, die Muster erkennen, Entscheidungen vorbereiten, Prozesse steuern und aus Erfahrung lernen – das ist keine Zukunft mehr, das setzen wir heute produktiv ein. Aber KI braucht eine Grundlage. Ohne konsistente Daten, ohne integrierte Prozesse bleibt sie wirkungslos.
Das System-Audit zeigt beides: Wo euer Unternehmen heute steht – und was KI konkret für euch leisten könnte, wenn die Struktur stimmt. Es macht sichtbar, wie groß die Lücke zwischen eurer operativen Realität und dem ist, was heute technologisch möglich wäre.
Was das System-Audit ist
Das System-Audit ist eine strukturierte Analyse eures Unternehmens – mit einem klaren Ergebnis: Ein Dokument, das zeigt, wo ihr heute steht, was technologisch möglich wäre und wie ihr dahin kommt. Kein Verkaufsgespräch. Keine Hochglanz-Präsentation. Sondern eine ehrliche, fundierte Bestandsaufnahme eurer operativen Realität – und ein konkreter Fahrplan für den Weg zum Tech-Unternehmen.
Das System-Audit ist der erste echte Schritt einer Zusammenarbeit. Es schafft die Grundlage für alles, was danach kommt: Architektur, Entwicklung, Umsetzung.
Wie das System-Audit abläuft
Das System-Audit besteht aus drei Phasen. Der gesamte Prozess dauert typischerweise zwei bis vier Wochen und findet remote statt – per Videocall, ohne Reiseaufwand.
Phase 1 – Vorbereitung
Ihr erzählt uns, wie euer Unternehmen funktioniert – aus eurer Sicht, in euren Worten. Keine Fragebögen, keine Hausaufgaben. Wir wollen verstehen, was euch antreibt, wo es hakt und was ihr euch von einer Veränderung erhofft. Auf Basis dieses Gesprächs machen wir unsere eigene Vorbereitung: Wir analysieren eure Ausgangssituation, identifizieren die relevanten Bereiche und entwickeln einen Plan für die nächste Phase – wer soll zu welchem Thema befragt werden, wo vermuten wir die größten Hebel, welche Fragen müssen beantwortet werden.
Euer Aufwand in dieser Phase: ein bis zwei Gespräche mit der obersten Führungsebene. Den Rest erledigen wir.
Phase 2 – Interviews
Hier entsteht das eigentliche Verständnis. Wir führen gezielte Einzelgespräche mit zwei Gruppen:
- Führungskräfte – Geschäftsführung, Bereichsleiter, Entscheider. Hier geht es um Strategie, Erwartungen und Schmerzpunkte. Was soll das Unternehmen in zwei bis drei Jahren können? Welche Entscheidungen dauern zu lang? Wo fehlt Transparenz? Was wurde schon versucht – und warum hat es nicht gereicht?
- Schlüsseluser – operative Mitarbeiter, die täglich mit den Systemen arbeiten. Hier geht es um die Realität. Welche Programme werden in welcher Reihenfolge geöffnet? Wo werden Daten von einem System ins nächste übertragen? Was läuft über Excel, was über E-Mail, was über Zuruf? Wo wird Zeit mit Abstimmung verbraucht statt mit Wertschöpfung?
Die Schlüsseluser zeigen uns ihren Arbeitsalltag. Das ist oft aufschlussreicher als jede Beschreibung. Wir sehen die Workarounds, die Medienbrüche, die Stellen, an denen Menschen die Arbeit erledigen, die ein System erledigen sollte.
Typischerweise führen wir fünf bis zehn Gespräche – abhängig von der Größe und Komplexität des Unternehmens. Jedes dauert 45 bis 90 Minuten.
Phase 3 – Auswertung und Report
Wir verdichten alles, was wir gehört, gesehen und analysiert haben, in ein umfassendes Dokument: den System-Audit-Report.
Was im Report steht
Der Report ist das zentrale Ergebnis des System-Audits. Er besteht aus sechs Teilen:
- Unternehmensverständnis: Eine kompakte Zusammenfassung: Was macht das Unternehmen, wo liegt die Wertschöpfung, was erzeugt die operative Komplexität. Dieser Abschnitt zeigt euch, dass wir euer Geschäft verstanden haben – nicht nur eure IT.
- Ist-Analyse: Die ehrliche Bestandsaufnahme. Wie sieht eure Systemlandschaft aus – welche Systeme sind im Einsatz, wie hängen sie zusammen, wo sind die Brüche? Wie laufen eure Kernprozesse ab und wo entsteht Reibung? Wie bewegen sich Daten durch das Unternehmen – und wo entstehen Duplikate, Lücken oder manuelle Übergaben Außerdem: eine Einschätzung, wo euer Unternehmen im Kontext unseres 3-Stufen-Modells steht. Habt ihr bereits eine solide Grundlage? Oder fehlt die Ordnung, auf der alles aufbauen muss?
- Schmerzpunkte und Priorisierung: Die konkreten operativen Probleme – identifiziert, beschrieben und nach Auswirkung priorisiert. Nicht was ihr uns erzählt habt, sondern was wir aus allen Gesprächen und Beobachtungen destilliert haben. Oft zeigt sich hier ein Muster, das im Alltag unsichtbar bleibt.
- Potenzialanalyse: Was wäre möglich, wenn die Systeme richtig zusammenarbeiten? Und vor allem: Was könnte KI konkret für euer Unternehmen tun? Hier machen wir greifbar, was "See What's Possible" für eure Situation bedeutet. Nicht abstrakt, sondern anhand eurer echten Prozesse: Wo könnte KI operative Entscheidungen vorbereiten? Wo könnten Engpässe erkannt werden, bevor sie entstehen? Welche manuellen Aufgaben – Datenverarbeitung, Reporting, Klassifikation, Textgenerierung – könnte ein System übernehmen? Wo wären KI-Agenten denkbar, die eure Daten in Echtzeit analysieren und Fragen beantworten, für die heute jemand einen halben Tag lang Exporte zusammenbauen muss? Wir unterscheiden dabei klar: Was sind schnelle Verbesserungen, die sofort wirken? Was braucht eine tiefere Architektur? Und was ist heute schon realistisch – und was wird es in den nächsten ein bis zwei Jahren.
- Architekturentwurf und Konzept: Die vorgeschlagene Systemarchitektur – auf hoher Ebene, aber konkret genug, um Entscheidungen zu treffen. Welche Komponenten müssen neu gebaut werden? Was lässt sich integrieren? Was muss ersetzt werden? Entscheidend dabei: Die Architektur ist von Anfang an auf KI-Fähigkeit ausgelegt. Nicht als nachträgliches Feature, sondern als Grundprinzip. Ein konsistentes Datenmodell, das KI nutzen kann. Integrierte Prozesse, in die KI-Ergebnisse direkt einfließen. Eine Struktur, die heute Ordnung schafft – und morgen lernfähig wird. Eingeordnet in unser 3-Stufen-Modell: Was gehört zu Ordnung, was zu Wirksamkeit, was zu Freiheit. Und wo genau KI ins Spiel kommt – nicht irgendwann, sondern an konkreten Stellen in eurem operativen Alltag.
- Umsetzungsfahrplan: Ein konkreter Plan: Phasen, Reihenfolge, grobe Zeiträume und geschätzter Aufwand in Manntagen. Was kommt zuerst und warum. Was hängt wovon ab. Was ihr an Ressourcen und Beteiligung einplanen solltet.
Was das System-Audit nicht ist
Das System-Audit ist kein Verkaufsinstrument. Es ist eine eigenständige Leistung mit einem eigenständigen Ergebnis. Auch wenn ihr danach nicht mit uns weiterarbeitet, habt ihr ein Dokument in der Hand, das euch klar zeigt, wo ihr steht und was ihr braucht. Jeder andere Dienstleister könnte mit diesem Report arbeiten. Das ist gewollt. In der Praxis führt das System-Audit fast immer zur Zusammenarbeit – nicht weil wir es darauf anlegen, sondern weil der Report eine Klarheit schafft, die vorher nicht da war. Und weil sichtbar wird, was möglich wäre.
Warum remote
Unsere System-Audits finden komplett remote statt. Das ist kein Kompromiss – es ist die bessere Variante. Remote-Gespräche sind fokussierter und kürzer. Sie lassen sich über mehrere Tage verteilen, statt alles in einen langen Workshop-Tag zu pressen. Schlüsseluser können ihren Bildschirm teilen und uns ihren echten Arbeitsalltag zeigen. Und für euch entfällt der organisatorische Aufwand, externe Berater vor Ort zu koordinieren. Was wir für die Analyse brauchen – Prozessverständnis, Systemkenntnis, operative Realität – lässt sich remote genauso gut erfassen wie vor Ort. Oft sogar besser, weil die Gespräche konzentrierter ablaufen.
Für wen das System-Audit sinnvoll ist
Unser System-Audit richtet sich an Unternehmen, die spüren, dass ihre operative Komplexität größer geworden ist als ihre Systeme. Die wissen, dass ein neues Tool nicht reicht – aber noch nicht wissen, was stattdessen nötig ist. Typische Ausgangssituationen:
- Daten liegen in mehreren Systemen, keines sagt die volle Wahrheit
- Wachstum erzeugt mehr Aufwand statt mehr Freiheit
- Abstimmung kostet mehr Energie als Wertschöpfung
- KI klingt vielversprechend, aber es fehlt die Grundlage
- Ein neues System steht zur Diskussion, aber die Richtung ist unklar
Wenn du dich hier wiedererkennst, ist das System-Audit der richtige Einstieg.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet das System-Audit? Das System-Audit ist eine eigenständige Leistung mit Festpreis. Der genaue Umfang hängt von der Komplexität des Unternehmens ab – wir klären das im Erstgespräch. Wie lange dauert es? Typischerweise zwei bis vier Wochen – von der Vorbereitung bis zum fertigen Report. Die Gespräche selbst verteilen sich über ein bis zwei Wochen. Wer sollte von unserer Seite beteiligt sein? Idealerweise die Geschäftsführung, relevante Bereichsleiter und drei bis fünf operative Schlüsselpersonen aus verschiedenen Abteilungen. Wir definieren die genauen Gesprächspartner gemeinsam in der Vorbereitung. Müssen wir uns technisch vorbereiten? Nein. Technisches Vorwissen ist nicht nötig – wir stellen euch die richtigen Fragen. Was passiert nach dem System-Audit? Ihr erhaltet den vollständigen Report mit Analyse, Architekturentwurf und Umsetzungsfahrplan. Auf dieser Basis könnt ihr entscheiden, ob und wie es weitergeht. Wenn eine Zusammenarbeit sinnvoll ist, können wir direkt in die Entwicklung starten – die Grundlage ist dann bereits gelegt. Können wir den Report auch ohne LVIT nutzen? Ja. Der Report gehört euch. Er ist so aufgebaut, dass auch ein anderer Dienstleister damit arbeiten könnte. Ihr bleibt 100% flexibel in der Auswahl eures Partners für die Entwicklung. Brauchen wir vorher ein Erstgespräch? Ja. In einem kurzen, unverbindlichen Gespräch klären wir, ob unser Ansatz zu eurer Situation passt. Nicht jedes Unternehmen braucht ein System-Audit – und wir sagen euch ehrlich, wenn ein anderer Weg sinnvoller wäre.
