Wir tragen das Risiko

Skin in the Game: Warum das Risiko bei uns liegt – nicht bei dir.

Wer trägt das Risiko?

In den meisten Softwareprojekten trägt der Kunde das Risiko. Du beauftragst, du zahlst, du hoffst, dass am Ende etwas Brauchbares entsteht. Ist der Code geliefert, gilt das Projekt als erfüllt – ob dein Team damit arbeitet oder nicht, ist dann dein Problem.

Wir finden das falsch herum. Wer ein System baut, sollte dafür geradestehen, dass es funktioniert. Nicht mit Worten, sondern mit dem eigenen Risiko.


Die Brücke

Der Gedanke ist alt. Eines der ältesten Gesetzeswerke der Menschheit, der Codex Hammurabi, hält vor fast 4.000 Jahren einen einfachen Grundsatz fest: Stürzt ein Haus ein und tötet seinen Bewohner, haftet der Baumeister – mit dem eigenen Leben. Wer baut, steht für sein Werk gerade. Nicht mit einer Klausel, sondern mit der eigenen Haut. Dasselbe Bild kennt man von den Baumeistern früher Brücken und Bögen: Wenn das Gerüst fiel und der Schlussstein gesetzt war, mussten sie darunterstehen. Wer die Brücke überquerte, überquerte sie über ihrem Kopf. Das war keine Strafe. Es war die ehrlichste Form von Qualitätssicherung, die es gibt. Der Baumeister trug dasselbe Risiko wie die Menschen, die seiner Arbeit vertrauten.

Der Grund, warum dieses Prinzip funktioniert, ist simpel: Wer das Risiko seiner eigenen Arbeit trägt, baut anders. Sorgfältiger. Ehrlicher. Er kann sich nicht hinter einem Abnahmeprotokoll verstecken, während das Werk in der Realität nicht hält. Er hat "skin in the game"

Genau da kommen wir her. Wir wollen unter der Brücke stehen, die wir bauen.


Eine Garantie ist die schwächste Form, Risiko zu teilen

Wir könnten dir eine Geld-zurück-Garantie geben: Läuft es nicht, bekommst du dein Geld zurück. Das klingt mutig – ist aber die schwächste Form von echtem Risiko. Denn im schlimmsten Fall sind wir wieder bei null. Wir geben zurück, was wir bekommen haben. Wir riskieren nichts, was wir nicht ohnehin schon riskiert hätten.

Deshalb ist eine Garantie für uns nicht das Ende. Sie ist der Anfang. Wir tragen das Risiko in mehreren Stufen – und jede geht weiter als die davor.


Wie wir das Risiko tragen

Stufe 1 – Du schuldest erst, wenn es läuft

Für uns ist ein Projekt nicht fertig, wenn der Code fertig ist. Es ist fertig, wenn dein Team im Daily Business damit arbeitet. Deshalb ist Produktivnutzung unser Abnahmekriterium – nicht die Lieferung.

Das ist mehr als eine Garantie. Wir kommen gar nicht erst in die Position, etwas zu behalten, das dir nicht zusteht. Läuft es bei dir nicht produktiv, entsteht keine Zahlungspflicht. Die Nutzung ist das Ziel, nicht die Übergabe.


Stufe 2+ – Du bleibst nur, solange wir liefern

Sobald das System läuft, arbeiten wir in der Regel im Retainer weiter – und der ist monatlich kündbar. Kein Jahresvertrag, kein Lock-in. Wir geben freiwillig jeden Hebel auf, mit dem andere Dienstleister ihre Kunden halten.

Code, Daten und Architektur gehören dir. Du kannst jederzeit gehen und selbst weiterentwickeln oder mit einem anderen Partner arbeiten. Wir müssen uns deine Zusammenarbeit jeden Monat neu verdienen.


Was „produktiv" bedeutet

Der entscheidende Punkt steckt in einem Wort: produktiv. Für uns heißt das nicht, dass eine Software existiert. Es heißt, dass dein Team im Echtbetrieb anders arbeitet als vorher. Was „produktiv" konkret bedeutet, legen wir vorher gemeinsam fest – messbar, für dein Unternehmen. So weiß jeder, woran Erfolg gemessen wird. Die Regel bleibt einfach. Die Grundlage ist eindeutig.


Warum wir das Risiko tragen können

Risiko zu übernehmen ist nur dann kein Leichtsinn, wenn man es klein hält. Wir können weit gehen, weil wir nicht ins Blaue hinein bauen:

  • Am Anfang steht das System-Audit. Wir verstehen dein Unternehmen als System, bevor wir eine Zeile Code schreiben.
  • Stufe 1 setzen wir zum Festpreis um. Nach dem Audit ist der Umfang klar – das Schätzrisiko liegt bei uns, nicht bei dir.
  • Unsere Projektmanager entwickeln selbst. Es gibt keine Übersetzungsverluste zwischen dem, was du brauchst, und dem, was gebaut wird.
  • Wir entwickeln in kurzen Zyklen. Wir korrigieren den Kurs früh, statt monatelang am Bedarf vorbeizubauen.

Weil wir das Risiko klein halten, können wir es tragen.


Warum wir das tun

Wir könnten dir versprechen, dass alles gut wird. Versprechen sind billig. Jeder Dienstleister verspricht Erfolg – niemand haftet dafür. Wir wollen nicht, dass du uns glaubst. Wir wollen, dass du die Struktur siehst. Beim Einstieg schuldest du erst, wenn es läuft. Danach bleibst du nur, solange wir liefern. Beides steht nicht in einer Broschüre – es steht im Vertrag.

Technologie soll Menschen freier machen.
Das beginnt beim ersten Schritt mit uns. Er soll dich nichts kosten, wenn er nicht funktioniert.


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